23.10.2011, 01:10 |
Beitrag #213 |
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Das Spitzenspiel des neunten Spieltages lautet: SV Werder Bremen gegen Borussia Dortmund. Die Gastgeber traten mit ihrer Stammformation auf, nur Boenisch und Prödl ersetzten den verletzten Schmitz und den formschwachen Wolf. Jürgen Klopp hat dagegen große Personalsorgen in der Defensive, denn mit Touré, Schmelzer und Subotić fehlen gleich drei Abwehrspieler. Bei schlechtem Wetter begann das Freitagabendspiel in Bremen. In der ersten Halbzeit geschah kaum etwas, was vor allem dem Wetter geschuldet ist. Werder hatte aber nach 45 Minuten fast zwei Drittel Ballbesitz und vor allem mehr Chancen. Zum Ende häuften sich auch die Anzahl der begangenen Fouls auf beiden Seiten, Sebastian Prödl wurde auch schon verwarnt. Die besten Chancen beider Vereine lassen sich schnell erzählen: Mitte der ersten Halbzeit stand Claudio Pizarro nach einer tollen Vorarbeit von Aaron Hunt. Der sonst so treffsichere Peruaner vergab aber diese Möglichkeit und verpasste die bis dahin verdiente Führung. Die Borussen hatte ihre beste Torchance in der Schlussphase der ersten Halbzeit. Barrios kam von links alleine in den Sechzehner, wollte den Ball rechts an Wiese vorbeischieben. Der Nationaltorhüter behielt aber die Oberhand und verkürzte den Winkel geschickt, so dass er mit einer Fußabwehr den Treffer verhinderte. Der zweite Durchgang fand dann ohne den Regen statt, aber besser wurde es erst nicht. Nur wenige Möglichkeiten und eine weitere Gelbe Karte waren die Highlights bis zur Schlussphase. Nachdem Schaaf Wolf und Thy brachte kam sofort neuer Schwung ins Spiel. Eine Viertelstunde war noch zu spielen und Lennart Thy schickte Marko Marin. Weidenfeller spielte aber mit und kam vor dem Bremer an den Ball. Aus dem folgenden Konter entwickelte sich eine Riesenchance für die Borussen, denn Perisic’s Flanke köpfte Lucas Barrios an den Torpfosten von Tim Wiese. Nur zwei Minuten danach war es dann wieder so weit, die Borussia stand vor dem Tor von Wiese. Mario Götze verlor den Ball schon an Naldo, doch sein gewonnener Ball sprang gegen Wolf und Götze damit wieder in den Lauf. Der Youngstar hatte dann keine Probleme mehr und stellte die eher schmeichelhafte Führung her. Es sah so aus, als sollte hier nicht mehr viel passieren, denn Dortmund stellte sich hinten rein, bis auf Barrios, der immer an der Grenze zum Abseits auf Bälle lauerte. Doch zwei Minuten vor dem Abpfiff sah Lennart Thy eine Lücke, passte auf Marko Marin und der, in dieser Saison, bärenstarke Mittelfeldspieler schlenzte das Leder aus sechzehn Meter Entfernung in die Maschen. Der Jubel war groß, aber Werder schnappte nicht über und spielte immer weiter nach vorne, man wollte diesen Sieg unbedingt. In der ersten Minute der Nachspielzeit versuchte es Marin wieder mit einem Schlenzer, diesmal scheiterte er aber. Doch zum Glück lenkte Roman Weidenfeller, der ehemalige Bremer, den Ball direkt vor die Füße von Lennart Thy. Der Joker, der bereits ein Tor vorbereitete, versenkte den Abpraller mit voller Wucht im Tor und der Jubel auf den Rängen fand kein Halten mehr. Der SV Werder Bremen siegt in einer hochklassigen Schlussphase doch noch mit 2-1 und bleibt damit weiter oben dran.
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____________________ ___________ Vor dem wichtigen Pokalspiel gegen Borussia Mönchengladbach schonte Thomas Schaaf seine gesamte Mannschaft. Er ließ die B-Elf auflaufen, bei der unter anderem Predrag Stevanović, Florian Trinks und Denny Avdic aufliefen. Im Tor stand heute Sebastian Mielitz. Bereits nach neun Minuten schlug der Schweden-Sturm zu: Trinks flankte von außen auf den langen Pfosten, Markus Rosenberg legte ab und Denny Avdic vollendete diese schöne Kombination. Nach der frühen Führung gehörte Bremen auch der nächste Hochkaräter. Stevanović gewann den Ball und leitete sofort an Rosenberg weiter. Der Schwede spielte auf seinen Landsmann Avdic, der aber diesmal nur den Pfosten und nicht das Tor traf. Sechs Minuten später sah der junge Predrag Stevanović den gelben Karton für ein überhartes Einsteigen. Vor dem Pausenpfiff kam aber auch der Gastgeber zu Chancen, unter anderem durch Daniel Baier. Der Flügelspieler flankte scharf in den Sechzehner, aber Balogun kam von hinten angerauscht und klärte mit einem Kopfball vor Sascha Mölders. Zehn Minuten vor dem Ende erreichte ein schnell ausgeführter Freistoß Brinkmann, aber der Mittelfeldakteur des FCA scheiterte an Mielitz, nachdem er Prödl umspielt hatte. Im zweiten Durchgang war dann Augsburg am Drücker, Werder behalf sich immer wieder mit taktischen Fouls. Nach etwas mehr als einer Stunde brachte Tobias Werner eine scharfe Flanke in den Strafraum, Mielitz verpasste und so flog der Ball gegen Balogun und von ihm ins Tor. Das Eigentor von Balogun brachte Augsburg wieder mehr Schwung. Aber es passierte nicht viel in dieser Phase der Partie. Sieben Minuten vor dem Abpfiff sah auch Boenisch eine Karte, Jos Luhukay brachte überraschenderweise Michael Thurk. Und der eigentlich ausgemusterte Stürmer durfte heute wieder auf der Bank sitzen und bekam nun seine Chance für Sascha Mölders. Tatsächlich gelang es dem Stürmer noch einen Treffer zu erzielen, denn nach einem Eckball von der linken Seite köpfte er den Ball in die Maschen. Nach dem Last-Minute-Sieg der Bremer am vergangenen Wochenende verlieren sie heute durch einen sehr späten Treffer. Aber ein Remis wäre sogar möglich gewesen. Markus Rosenberg verpasste aber den Ausgleich, denn seinen Schuss lenkte Simon Jentzsch noch an den Pfosten. Augsburg gewinnt überraschend und fügt den Bremern die zweite Niederlage zu.
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